Bei Steuersünden besser JA zum Steuerberater

Am Pranger: Namen mutmaßlicher deutscher Steuersünder 

Aufgeführt werden der volle Name, das Geburtsdatum und die Staatsangehörigkeit. Unter den nun veröffentlichten Namen sind unter anderem Russen, Spanier und Inder. Und auch viele Deutsche. Als ein bekannter Name ist der von Francisco José Ortiz von Bismarck aufgeführt. Dabei handelt es sich um den Ururenkel des ersten Deutschen Reichskanzlers des Deutschen Reiches, Otto von Bismarck:

Steuersünder UrUrenkel ovB Namen im Netz veröffentlicht - Darum enttarnt die Schweiz mutmaßliche Steuerhinterzieher

Mutmaßlicher Steuersünder

 

Die Daten der mutmaßlichen Steuersünder, bzw. Steuerhinterzieher sind mit wenigen Klicks jederzeit und für jeden im Internet abrufbar. Was  erstaunt ist dabei die Tatsache, dass die Daten auf der Internetseite der Schweizer Regierung öffentlich bereitgestellt sind. Darüber berichtete zunächst die  Schweizer Sonntagszeitung und so machte die Nachricht schnell die Runde.

https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/index_19.html

Aber warum enttarnt die Schweiz mutmaßliche Steuerhinterzieher

Was kaum jemand für möglich hielt ist nun Realität geworden: ausgerechnet die Schweiz, deren Schicksal wie kaum das eines anderen Landes so eng an das Bankgeheimnis geknüpft wie das der Schweiz.  Die  Schweiz galt bis heute so diskret und verschwiegen, wenn es um geheime Bankkonten geht, wie kaum ein anderes Land. Und jetzt veröffentlicht diese Schweiz die Namen mutmaßlicher Steuersünder / -hinterzieher – stellt sie also ohne Weiteres damit an den Pranger – warum ?
Nun,  wahrscheinlich handeln die Schweizer Behörden in dieser Sache sogar formal korrekt. Es handelt sich dabei wohl um eine Art der “öffentlichen Zustellung”.

Und der Ursprungsgedanke war laut informierter Kreise eigentlich ein anderer:
Mit Ihrem öffentlichen “Outen” mutmaßlicher Steuersünder will die Schweiz mit ihren “Mitteilungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung” genannten Amtsblättern, eigentlich helfen denn, so versucht das  Land mögliche Steuersünder, die nicht kontaktiert werden konnten – z.b. weil den Schweizer Behörden keine Adresse bekannt ist – darüber zu informieren, dass eine ausländische Behörde ein Amtshilfeersuchen gestellt hat. Ist das Amtsblatt veröffentlicht, so hat der oder die Betroffene zehn Tage Zeit, sich bei der Behörde zurückzumelden – und kann Widerspruch einzulegen.

Die Auswertung dieser Steuerdaten wird nicht mehr zu stoppen sein

Anzumerken und wichtig ist aber dies:  Die von der Schweizer Regierung öffentlich gemachten Personen mit Steuerproblemen sind nicht verurteilt. Und auch wenn die Schweiz ausländischen Ämtern in Steuersachen Amtshilfe gewährt, fehlt nur selten der Zusatz, daß die erlangten Unterlagen geheim zu halten seien. Klingt paradox, ist aber so.

Allemal sicher ist, die öffentliche Datenauswertung wird nicht zu stoppen sein. Zwar ist der Bismarck-Nachfahre bisher der einzige halbwegs prominente Fall mit deutschem Hintergrund der auf vorstehend beschriebene Art bekannt wurde, aber wer weiß, welche Namen noch in den Archiven der Eidgenössischen Steuerverwaltung auf ihre Entdeckung, bzw. auf ihre Öffentlichmachung warten.

Interessant übrigens auch: Nicht alle Namen werden vollständig genannt.

Auch wenn man derzeit nicht 100%ig davon ausgehen kann, dass die von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme am 29.06.2020 vom Bundesrat abgesegnet wird, müssen wir bereits jetzt schon auf die verschiedenen Probleme, die sich für Sie und uns ergeben, hinweisen. Bezüglich der Sinnhaftigkeit dieser für Sie und uns besonders belastenden Umstellung für einen Zeitraum von 6 […]

Der Mehrwertsteuersatz für Speisen in Restaurants und Gaststätten soll von 19 auf 7 Prozent abgesenkt werden. Ziel ist es, das Gastronomiegewerbe in der Zeit der Wiedereröffnung zu unterstützen und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Beschränkungen zu mildern. Die Regelung soll ein Jahr lang gelten: vom 01.07.2020 bis 30.06.2021. Nähere Informationen und Downloads find en Sie in […]

Aufgrund der nach wie vor anhaltenden Informationsflut zur Coronakrise zu unterschiedlichen Themengebieten mit teilweise unterschiedlichen Regelungen für die diversen Branchen und Bundesländer verweisen wir einerseits auf die tagesaktuellen Informationen auf unserer Website und andererseits auf die verschiedenen (ggf. im Rahmen der Mitgliedschaften) kostenlosen Hilfsangebote der (Branchen-) Verbände wie IHK, Handwerkskammer, Dehoga, usw. Die Verbände sind […]

Hat ein Unternehmer bei Abschluss des Vertrags über seinen Eingangsumsatz Kenntnis davon oder hätte er sie nach der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns haben müssen, dass der Aussteller der Rechnung aus einem vorangegangenen Umsatz entsprechend seiner vorgefassten Absicht die ausgewiesene Umsatzsteuer nicht entrichtet hat, haftet der Leistungsempfänger für die nicht entrichtete Umsatzsteuer. Das „Kennenmüssen“ muss sich […]

Unsere Blitzlicht Mandantenbriefe rücken aktuelle Entwicklungen und Informationen aus den Bereichen Steuern, Recht, und Wirtschaft für steuerpflichtige Arbeitnehmer, Angestellte, sowie für Selbständige, Gewerbetreibende, Unternehmen, Existenzgründer, Vereine und Angehörige der freien Berufe wie etwa Rechtsanwälte, Architekten, Ärzte, in den Blickpunkt. Alle Mandantenbriefe stehen selbstverständlich kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die Steuergesetzgebung hat einen Teil der Steuertermine 2018 im Vergleich zu den Vorjahren verändert. Die Abgabetermine sind jeweils abhängig von der Steuerart. Auch die Höhe des Einkommens, beziehungsweise von Gewinn und Umsatz tragen zur Festlegung der Abgabetermine durch das Finanzamt bei. Damit Sie nicht den Überblick verlieren bieten wir Ihnen hier alle Steuertermine 2018 auf […]

  • 1
  • 2